Mitwirkende des dfi-Symposiums

Bildgestaltung im Dokumentarfilm
zwischen Kamera-Auge und Datensammlung

Jörg Adams
Kameramann / Bildjournalist

Jörg Adams arbeitete nach Abschluss seines Abiturs von 1986 bis 1992 freiberuflich als Kameraassistent (u.a. für Axel Block, Jaques Stein) und ist seit 1993 als freiberuflicher Kameramann tätig u.a. für Gruppe 5 Film, Taglicht Media, Engstfeld Film, Interscience Film (Gero v. Böhm), Loeken/Franke Filmproduktion, 2 pilots Film.

Ausgewählte Produktionen als Kameramann u.a.: "Kreuzfahrt in die Ostsee" (2018, 5x45 Min.), "Die Hälfte der Welt gehört uns" (2018, Dokudrama 90 Min.), "Aufstand in der Wüste" (2017, 45 Min.), "NRW bei Nacht" (2016, 45 Min.), "The Borderless Sky" (2016, 90 Min.), "Die Korsaren" und "Sir Francis Drake" (2015, 2x45Min.), "Göttliche Lage" (2011, 90 Min.), "Camp 14" (2010/11, 90 Min.), "Abenteuer Ruhrpott" (2002, 90 Min., Filmfest München), "Die Reise zu den Walen" (2002, 75 Min.), "Herr Schmidt und Herr Friedrich" (2000, 90 Min., Filmfest München, Duisburger Filmwoche).

Conny Beißler
Kamerafrau

Conny Beißler hat Film und Kamera an der Fachhochschule Dortmund studiert und befasste sich nach ihrem Studium mit der Ausbildung von jungen Künstlerinnen und Künstlern. Seit 2009 unterrichtet sie an unterschiedlichen Hochschulen Bild- und Lichtgestaltung. Sie dreht dokumentarische und szenische Projekte, Musikclips sowie Web- und Onlineformate.

Filmografie (Auswahl): "Elisarion" (2017, Dokumentarfilm), "Dunkelblau" (2017, Musikvideo), "Bildungspartner Archive und Gedenkstätten" (2017, Dokumentation), "Familiengeheimnis: Mein Großvater war schwul" (2016, Reportage), "Heinrich Schütz" (2015, Dokumentarfilm), "Leben spüren" (2015, Musikvideo)

Conny Beißler bei den Cinematographinnen

Ben Bernhard
Cinematographer

Ben Bernhard absolvierte einen Bachelor of Arts (Kamera) an der BHT Berlin und wechselte 2011 zum Kamerastudium an die Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb). Seitdem realisierte er zahlreiche Kurz-, Lang- und Dokumentarfilme als Kameramann. 2014 erhielt er ein Stipendium des "California Institute of the Arts" in Los Angeles. Seit 2009 Zusammenarbeit mit dem Regisseur und Autorenkameramann Viktor Kossakovsky. Ihr neuestes Projekt "Aquarela" feierte seine Weltpremiere in der offiziellen Auswahl der Filmfestspiele Venedig 2018. Für seine Arbeit "Homework" (Regie: Annika Pinske) erhielt er einen Kamerapreis; der Film selbst den Deutschen Kurzfilmpreis in Gold 2016. Für die Kameraarbeit im Film "Lost Reactor" (Regie: Alexandra Westmeier) erhielt er beim Berliner Filmfestival achtung berlin den Preis in der Kategorie "Beste Kamera Dokumentarfilm" und er war nominiert für den Deutschen Kamerapreis 2019 im Bereich Dokumentarfilm.

Filmografie (Auswahl): "Solutions" (2019), "Alle reden über’s Wetter" (2019),) "Hunting for Hedonia" (2018), "Kaktus" (2016), "Colophon" (2015), "Varicella" (2014), "Vivan las Antipodas" (2011)

Sandra Brandl
Editorin BFS (Topos Film)

Nach ihrer Ausbildung zur Lithographin 1997 wechselte Sandra Brandl zum Filmschnitt. Seitdem montiert sie als freiberufliche Filmeditorin verschiedene Genres (Dokumentarfilm, Dokumentation, Serie, Kurzfilm, Reportage und Magazin). 2014 montierte sie Mirjam Leuzes Dokumentarfilm "Flowers of Freedom" und stieg in Leuzes Produktionsfirma Topos Film mit ein. Zuletzt koproduzierte sie mit Mirjam Leuze ihren neuen Dokumentarfilm "The Whale and the Raven" (2018). Von 2016 bis 2018 war Sandra Brandl Vorstandsmitglied des Bundesverband Filmschnitt Editor e.V.

Filmografie als Editorin (Auswahl): "Frauen und Flusslandschaft" (AT, 2019), "Unser Land in den 80ern" (2018), "Akte D - Das Versagen in der Wohnungspolitik" (2018), "Unser Land in den 70ern" (2017), "Annemie kommt" (2016), "Rote Rosen" (2016), "Kokolampy" (2016), "Krassnitzers in Vino Vita" (2015), "Mit Kindern Kasse machen" (2015), "Die Löwin vom Nil" (2015)

Udo Bremer
Redakteur Filmredaktion ZDF/3sat

Udo Bremer studierte 1984 - 1990 Romanistik, Skandinavistik und Germanistik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt/Main. Im März 1991 trat er in die Spielfilmredaktion des ZDF ein. Zu seinen Arbeitsgebieten zählen die Auswahl und Planung von Spielfilmen und die Betreuung von Dokumentarfilmproduktionen.

Redaktion u.a.: "Verteidiger des Glaubens" (2019), "Heimat ist ein Raum aus Zeit" (2019), "Erde" (2019), "Der Patriot" (2018), "Nachlass" (2017), "Kolyma-Straße der Knoche" (2016/2017), "Iuventa" (2016-2018), "Inschallah" (2015-2017), "Cahier africain" (2016, mit Katya Mader), "Chamissos Schatten" (2014-2016)

Heino Deckert
Produzent / Geschäftsführer ma.ja.de

Heino Deckert absolvierte das Studium der Rechtswissenschaften in Berlin und studierte außerdem an der Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb). Nach Abschluss 1991 gründete er die Filmproduktionsfirma ma.ja.de.

Die Firma arbeitet seitdem erfolgreich mit vielen erfahrenen Regisseuren aus dem In- und Ausland zusammen; unter ihnen Sergei Loznitsa, Pirjo Honkassalo, Vitalij Manskij, Hartmut Bitomsky, Viktor Kossakovsky und Thomas Heise. Seit Gründung Produktion von mehr als 90 Dokumentarfilmen, die auf international renommierten Festivals ihre Premiere feierten. Die Firma impliziert mit Deckert Distribution einen eigenen Weltvertrieb für Dokumentarfilme. Heino Deckert war von 2006 - 2008 Vorsitzender des European Documentary Network (EDN).

zu ma.ja.de

Mike Dinsmore
Cinematographer / Director

Mike Dinsmore is a Vancouver based director and DP, who has spent the last 10 years shooting and directing documentary series and films, short dramas and commercial spots. He is known for his work on observational documentaries like "This is High School" (2016) and "Keeping Canada Alive" (2015) as well as "Polar Bear Town" (2015-). Most recently he worked as a drone cameraman on Mirjam Leuze's documentary "The Whale and the Raven".

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Johann Feindt
Kameramann / Regisseur / Drehbuchautor

Johann Feindt studierte Medizin an der FU Berlin und ab 1976 an der Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) Film. Für seinen Abschlussfilm "Der Versuch zu leben" (1981-1983) erhielt er 1984 das Filmband in Silber.

Seit 1979 tätig als Kameramann für Dokumentarfilme sowie für Film- und Fernsehproduktionen, Regisseur und Autor vor allem von Dokumentarfilmen. 2007 erhielt er für "Weiße Raben" (Co-Regie: Tamara Trampe) und 2004 für "Reporter vermisst" einen Grimme-Preis. 2018 für die Kamera von "Cahier Africain" (Regie: Heidi Specogna) seinen dritten Grimme-Preis.
Seit 2013 ist er Mitglied der Akademie der Künste Berlin. Zusammenarbeit mit u.a. Didi Danquart, Andreas Kleinert, Thomas Kufus, Jeanine Meerapfel, Klaus Volkenborn, Manfred Stelzer, Tamara Trampe, Annekatrin Hendel, Karin Jurschik, Heidi Specogna, Regina Schilling.

Filmografie als Kameramann (Auswahl):
Dokumentar: "Wax and Gold" (in Arbeit), "Cahier Africain" (2016), "Titos Brille" (2013), "Miles and War" (2011), "Gerhard Richter-Painting" (2009), "Wundbrand-17 Tage Sarajevo im Krieg" (1994), "Beruf Neonazi" (1992), "Unversöhnliche Erinnerungen" (1979)
Fiktion: "Borowski und das Glück der anderen - Tatort" (2018), "Spätwerk" (2017), "Hedda" (2016), "Goster" (2015), "Nacht ohne Morgen" (2011), "Die Frau von Früher" (2012), "Das Geheimnis des Golem - Schimanski" (2003), "Viehjud Levi" (1998)

Michael Girke
Autor / Filmkritiker / Filmhistoriker / Kurator

Studium der Literaturwissenschaft und Politologie in Berlin; kuratiert thematische Filmreihen und Ausstellungen für das Filmmuseum Düsseldorf sowie das Museum für Westfälische Literatur; als Film- und Literaturkritiker für DER FREITAG, NEUE ZÜRCHER ZEITUNG, FILM-DIENST, JUNGE WELT; Lehrtätigkeit an der HFBK Hamburg, Kunsthochschule Kassel, Universität Duisburg-Essen, Universität Wien; 2010 NRW-Literaturstipendium für "Versuch über Heimat"; 2017 erschien seine Essaysammlung "Geisterbahn – Wanderungen in Filmen und Büchern".

Rainer Komers
Dokumentarfilmer / Kameramann

Rainer Komers studierte Film an der Kunstakademie in Düsseldorf, Meisterschüler. Mitarbeit im Studentischen Filmclub Bonn, Lehrauftrag für Siebdruck. Filmprojekte in Alaska, Indien, Japan, Jemen, Lettland, Kalifornien und Montana. Sein Film „Barstow California“ (2018) wurde mit dem ARTE Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet, "Nome Road System" (2004) mit dem Deutschen Kurzfilmpreis, "B 224" (1999) mit dem Hessischen Filmpreis 2001, "Zigeuner in Duisburg" (1980) mit dem Preis der Deutschen Filmkritik. Außerdem erhielt er 2006 den Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft sowie ein Goethe-Stipendium in der Villa Kamogawa in Kyōto; 2012 Masterclass IDF/Prag, 2014 Videonale.scope Retrospektive/Köln; 2015 Iasi-Installation. Festival-Screenings in 35 Ländern; Preise in Kanada, Frankreich, Polen und USA. Regie, Kamera, Word art, Gedicht. Lebt in Berlin und Mülheim an der Ruhr.

Filmografie als Autor (Auswahl): "Kursmeldungen" (2017), "Daugava Delta" (2014), "Ruhrurbia" (2014), "Ruhr Record" (2014), "25572 Büttel" (2012), "Milltown, Montanta" (2009), "Ma’rib" (2007), "Kobe" (2006), "NH 2" (2004), "Ofen aus" (1995), "Lettischer Sommer" (1992), "Erinnerung an Rheinhausen" (1989), "2211 Büttel" (1976)

Mirjam Leuze
Dokumentarfilmerin / Kamerafrau (Topos Film)

Mirjam Leuze, freie Autorin, Ethnologin und Filmemacherin. Studium der Ethnologie und Theater- Film und Fernsehwissenschaft in Köln und Bischkek/Kirgisistan. Ihr erster langer Dokumentarfilm "Flowers of Freedom" (2014) feierte auf der Berlinale 2014 Premiere und war nominiert für den Fairbindet Award und den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis 2016. Inspiriert von ihrem filmischen Vorbild David MacDougall führt Mirjam Leuze bei ihren Filmen nicht nur Regie, sondern ist auch für die Bildgestaltung mit verantwortlich. Für ihren aktuellen Dokumentarfilm "The Whale and The Raven" (2019), koproduziert von ZDF und dem National Film Board of Canada, in Zusammenarbeit mit Arte, gefördert von der Film- und Medien Stiftung NRW arbeitete sie mit vier weiteren Kameraleuten zusammen. Als Trainerin partizipatorischer Videoarbeit gibt sie Workshops, um Menschen zu ermutigen, eigene Filme über ihre Sicht der Welt zu machen. Mit der Editorin Sandra Brandl verbindet sie nicht nur eine kreative Partnerschaft, seit 2015 produzieren die beiden auch zusammen unter dem Label TOPOS Film.

Filmographie (kürzere Formate): "Goldene Zeiten - Das trügerische Geschäft mit dem Gold" (2010), "Fremd im eigenen Land" (2010), "Gnadenlos billig - Der Handyboom und seine Folgen" (2008), "Hoffnung braucht Zukunft" (2007), "Reichtum geht - Armut bleibt, Bergbau in Peru" (2006)

Sophie Maintigneux
DoP / Professorin für Bildgestaltung Film, KHM Köln

Sophie Maintigneux, seit 1984 als Bildgestalterin tätig, drehte über 70 Dokumentar- und Spielfilme. Sie führte u.a. die Kamera bei Eric Rohmers Spielfilmen "Quatre aventures de Reinette et Mirabelle" und "Das grüne Leuchten", der 1986 mit dem Goldenen Löwen beim Filmfestival in Venedig ausgezeichnet wurde. Sie erhielt den Preis der deutschen Filmkritik "Beste Kamera des Jahres 1990", 2001 beim Festival Max-Ophüls-Preis den Femina-Preis, 2002 den Kamerapreis beim Internationalen Leipziger Dokumentarfilmfestival, 2003 und 2009 den Deutschen Kamerapreis in der Kategorie Dokumentarfilm. Von 2006 bis 2011 war sie Co-Leiterin der Abteilung Kamera an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb). Seit 2011 ist sie an der KHM Köln tätig.
Zusammenarbeit u.a. mit: Jean-Luc Godard, Michael Klier, Jan Schütte, Rudolph Thome, Hans Erich Viet, Philip Gröning, Marcel Gisler, Helga Reidemeister, Georg Maas, Aysun Bademsoy, Doris Metz, Judith Kennel, Lilo Mangelsdorff, Mirjam Kubescha, Erica von Möller, Maria Teresa Camoglio, Klub Zwei, Annika Larsson, Michael Radford, Mareike Wegener, Ingo Haeb, Matthias Luthardt, Johanna Sunder-Plassmann, Tama Tobias-Macht.

Filmografie als Bildgestalterin (Auswahl): "TRANS - I got life" (2019), "draußen" (2017/2018), "Widerstandsmomente" (2017), "Mario" (2017), "Das Zimmermädchen Lynn" (2013/2014), "Sternstunde ihres Lebens" (2013/2014), "Rosie" (2012) "Mark Lombardi - Kunst und Konspiration" (2010/2011), "Michel Petrucciani - Leben gegen die Zeit" (2010/2011), "Blind" (2010/2011), "Die dünnen Mädchen" (2008), "Gotteszell" (2000)

Nathalie Mathé
VR Creative / Director / Assistant Professor

Nathalie is an award winning VR creative and animation and documentary shorts director. Over the past five years she contributed to over 35 cinematic Virtual Reality projects and trained dozens of professionals. She uses her expertise in films visual effects, animation and interactive media to develop cutting-edge immersive experiences.
Nathalie runs NativeVR, a VR studio focused on celebrating diversity, in which she created "Uturn", a VR series on gender equality in the tech industry. In 2013 she contributed to "Zero Point", the first VR documentary made for the Oculus Rift headset by Condition One. As Jaunt’s Director of Creative Technology from 2014 to 2016, Nathalie post-produced many 3D 360 videos, including "Paul McCartney in concert", "The North Face Climbers", and "The North Face Nepal". She now works as an independent VR director, consultant, 360 post-production supervisor, instructor and public speaker. In the 1990s Nathalie Mathé worked as a NASA AI research scientist. She became a filmmaker and a digital artist. For twelve years, she worked for major studios in France, London and Vancouver, as one of the few female artists creating visual effects on feature films.

Her credits include Cannes award-winner "Persepolis", "The Dark Knight Rises", "Skyfall", "Les Miserables", "Captain Phillips" and "Fast and Furious 6". Since this year Assistant Professor in the Virtual Reality & Immersive Media Program, Drexel University, Philadelphia.

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Doris Metz
Autorin / Regisseurin / Produzentin

Doris Metz studierte Germanistik, Linguistik, Politikwissenschaften und Geschichte an der Ludwig-Maximilian-Universität München. Sie ist im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm / AG DOK, Mitglied im netzwerk recherche e.V. sowie Mitglied der Freunde des Grimme Instituts und seit 2016 im Rundfunkrat des WDR.

Seit 1996 macht sie Kinodokumentarfilme und TV-Dokumentationen und arbeitet auch als Produzentin und Co-Produzentin. Sie gründete 2017 zusammen mit Imogen Kimmel die kimmel & metz filmproduktion in München. Von 1989 - 1998 betreute sie als Redakteurin die Medienseite der Süddeutschen Zeitung und setzte ihren Fokus auf Film, Fernsehen und die medialen Entwicklungen im In- und Ausland. Sie ist außerdem als Gutachterin tätig und betreut Stipendiaten-Projekte im Rahmen des Gerd Ruge-Stipendiums und des europäischen Nipkow Programms. Weitere Tätigkeitsfelder: Projektrecherche und -entwicklung, Drehbuch-Lektorate und dramaturgische Beratung im Bereich Dokumentarfilm. Seit über 20 Jahren sitzt Doris Metz regelmäßig in nationalen wie internationalen Jurys bei großen Dokumentarfilmfestivals, bei Film- und Fernsehpreisen und namhaften Fernsehfilm-Festivals.

Jens Mühlhoff
Video- und Raumkünstler

Jens Mühlhoff studierte 2011 - 2018 an der KHM mit den Schwerpunkten performative Rauminstallationen & Experimentalfilm, Abschluss mit Diplom. 2015 - 2016 Gaststudent an der Iceland Academy of the Arts MA Fine Art.

Projekte u.a.: "Die Suche nach dem Plötzlich" (Essayfilm, 23 Min., 2016), "Spuren der Gegenwart" (Essayfilm, 7 Min., 2014), "Einzimmerwohnung" (Videoskulptur, 15.30 Min. Loop, 2017), "1. Mai, Wuppertal" (Videoskulptur, 52 Min. Loop, 2016), "hemisphere videos" (3 Teile, 2015/2016), diverse Installationen (2014-2018).

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Helge Renner
Dokumentarfilmer / Kameramann (GRANIZA Deutschland)
tba

Petra L. Schmitz
Journalistin / Historikerin

Petra Schmitz leitet seit 1999 die dfi-Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW (Köln) und war zuvor im Grimme-Institut (Marl) mit der Mediengeschichte der Bundesrepublik und der DDR beschäftigt sowie in zwei Projekten mit der Darstellung des Europäischen Einigungsprozesses in den Medien. 2001 Konzeption und Redaktion einer CD-ROM zur Fernseh- und Mediengeschichte Deutschlands zusammen mit dem Grimme-Institut. In der dfi führt sie Symposien und Workshops zur Situation und zur Präsenz des Dokumentarfilms in Deutschland sowie zur Praxis des dokumentarischen Arbeitens durch und gibt die Buchreihe der dfi "Texte zum Dokumentarfilm" heraus, die bisher 21 Bände umfasst, Band 22 wird gerade vorbereitet.

Hajo Schomerus
Kameramann / Professor für non-fiktionale und fiktionale Kamera, ifs Köln

Hajo Schomerus studierte Film- und Fernsehkamera an der Fachhochschule Dortmund. 1995 Praxissemester bei dem Independent-Filmemacher Jonas Mekas am Anthology Film Archive, New York, sowie 1998 zwei Auslandssemester am „Film and Television Institute of India“ in Pune, Indien.

Er war als Kameramann an zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen beteiligt, u.a. an Tom Schreibers Tragikkomödie "Narren" (2003), Lutz Hachmeisters TV-Dokumentationen "Das Goebbels-Experiment" (2005), "Ich, Reich-Ranicki" (2006) oder "Freundschaft! - Die freie deutsche Jugend" (2008) sowie den Fernsehserien "Was nicht passt, wird passend gemacht" und "SOKO Köln". Mit der Kinodokumentation "Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen", über die Jerusalemer Grabeskirche, legte Hajo Schomerus 2010 seinen ersten Film als Regisseur vor, es folgte "Kokolampy" (2016).

Filmografie als Kameramann (Auswahl): "Es hätte schlimmer kommen können - Mario Adorf" (2019), "Vatersland" (2019), "Wenn Gott schläft" (2017), "Mr. Gay Syria" (2017), "Der Kuaför aus der Keupstraße" (2015), "Raumfahrer" (2014), "10 Milliarden - Wie werden wir alle satt?" (2015), "Grenzbock" (2016), "Mein Weg nach Olympia" (2013), "Die Familie mit den Schlittenhunden" (2012).

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Luise Schröder
Kamerafrau

Luise Schröder studierte nach Praktika bei der Filmproduktionsfirma Heimatfilm und bei ARRI Rental in Köln von 2005 bis 2014 Kamera an der Fachhochschule Dortmund. Sie drehte Dokumentarfilme in Chile, Venezuela, Indonesien, Mazedonien, Schweiz und Deutschland, die auf internationalen Filmfestivals liefen und mit Preisen ausgezeichnet wurden. 2016 gewann sie für ihre Kameraarbeit in dem Dokumentarfilm "Valentina" (Regie: Maximilian Feldmann) den Michael-Ballhaus Preis bei den First Steps Awards.
Sie lebt in Berlin und arbeitet als freie Kamerafrau für Dokumentar-, Kurz- und Werbefilmproduktionen.

Filmografie (Auswahl): "Wasser" (2017), "Die Elster" (2017), "ZDF 37° Salam, Shalom, Halleluja" (2017), "Valentina" (2016), "Rethinking Urban Nature" (2015), "Low Season" (2014), "Caracas" (2010)

Luise Schröder bei den Cinematographinnen

Susanne Schüle
Kamerafrau / Professorin für Kamera für nonfiktionale Genres, Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf

Susanne Schüle studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen KONRAD WOLF in Potsdam Babelsberg und dreht seit 1996 Kinodokumentarfilme, die auf internationalen Festivals vielfach ausgezeichnet wurden: u.a. Hauptpreis bei "vision du reél" in Nyon, der "Goldenen Taube" in Leipzig und den deutschen Kurzfilmpreis "Goldene Lola". Für "Absolut Warhola" (2000) erhielt sie den Kamerapreis in Leipzig und einen Adolf Grimme Preis. 2017 verantwortete sie zusammen mit Elena Levina die Regie in dem Dokumentarfilm "Im freien Fall". Zusammenarbeit u.a. mit: Susanne Binninger, Bettina Blümner, Katrin Eißing, Biljana Garvanlieva, Aldo Gugolz, Judith Keil und Antje Kruska, Gerd Kroske, Diana Näcke, Branwen Okpako, Sabine Michel, Helke Misselwitz, Stanislaw Mucha, Andreas Pichler, Sandra Prechtel, Andrei Schwartz.

Filmografie als Kamerafrau (Auswahl): "Mord mit Ansage" (2019), "Kühe auf dem Dach" (2018-2019), "Am Rande" (2019), "Der sechste Kontinent" (2018), "SPK-Komplex" (2018), "Inschallah" (2017), "Rue des Blamage" (2017), "Himmelverbot" (2014), "Halbmondwahrheiten" (2013), "Roland Klick – the heart is a hungry hunter" (2011), "Heino Jäger - look before you kuck" (2011), "Tabakmädchen" (2009), "Am Pier von Apolonovka" (2008), "Die Akkordeonspielerin" (2007), "Wollis Paradies" (2007), "Die Mitte" (2001), "Der Boxprinz" (2000), "Mit Bubi heim ins Reich" (2000), "Polnische Passion" (1997)

Birgit Schulz
Produzentin / Regisseurin (Bildersturm Filmproduktion)

Nach dem Studium der Germanistik, Biologie und Philosophie an der Universität Bonn und einer Ausbildung zur Photographin arbeitet Birgit Schulz als Redakteurin für das Kölner Monatsmagazin "Stadtrevue", die Tanz-Fachzeitschrift "Ballett International" und als Redakteurin und Filmemacherin beim WDR. 1993 gründet sie die Kölner Filmproduktionsfirma Bildersturm. Seit 1989 hat sie als Autorin und Produzentin zahlreiche Dokumentarfilme für Kino und TV realisiert und produziert.
Der Fokus von Bildersturm liegt auf gesellschaftspolitischen, sozialen, psychologischen und kulturellen Stoffen. 2009 gehörte Birgit Schulz’ Dokumentarfilm "Die Anwälte – eine deutsche Geschichte" zu den fünf erfolgreichsten deutschen Kinodokumentarfilmen des Jahres und wurde neben dem Phönix-Dokumentarfilmpreis mit zwei Grimme-Preisen ausgezeichnet. 2018 wurde Birgit Schulz auf dem DOK.fest München als Produzentin des Kinofilms "grenzenlos – Geschichten von Freiheit & Freundschaft" der VFF Dokumentarfilm Produktionspreis verliehen.

Im Laufe der letzten Jahre waren zahlreiche Bildersturm-Produktionen im Kino und auf Festivals zu sehen, u.a. "Voices of Violence" und "Unter aller Augen" (beide Filme Regie: Claudia Schmid), "Krieg und Spiele" (Regie: Karin Jurschick), "Tokio Hotel – Hinter die Welt" (Regie: Oliver Schwabe), "Die Nummer Eins – Deutschlands große Torhüter" (Regie: Gerhard Schick). Der Dokumentarfilm "Bloß keine Tochter – Asiens Frauenmangel und die Folgen" von Antje Christ & Dorothe Dörholt wurde für den Grimme Preis 2019 nominiert.

Filmographie als Filmemacherin (Auswahl): "Domian - Interview mit dem Tod" (2015), "Zum Glück Deutschland - Ein anderer Blick auf unser Land" (2015), "Die Grünen – der lange Marsch zur Macht" (2013), "Brasilien – auf dem Weg zur Weltmacht?" (2013), "Allah in Ehrenfeld - Der Bau der Kölner Moschee" (2012), "Die Anwälte - Eine deutsche Geschichte" (2009), "Geistesgegenwart - Die Psychoanalytikerin Margarete Mitscherlich" (2006), "Der Chef - Porträt Alice Schwarzer" (2002), "Aber schön war es doch - Porträt Hildegard Knef" (2000), "Königskinder - Romy Schneider und Elisabeth von Österreich - Zwei Leben, ein Film" (1998)

zu Bildersturm...

Michael Schwertel
Professor an der Cologne Business School (Medienproduktion Power-Toons)

Prof. Michael Schwertel beschäftigt sich intensiv mit verschiedenen Medien. Gestaltungen für das Kino, TV-Werbung, Kurzfilme, Realtime- oder interaktive Anwendungen im Internet - solange sich etwas bewegt und eine Reaktion beim User/Zuschauer ausgelöst werden soll, gehört es zu seinem transmedialen Arbeitsspektrum. Auftraggeber u. a. T-Com, Deutsche Bahn, ZDF, ARD, WDR, RTL, Sat.1, ntv, Bertelsmann. Während seines Studiums an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) führten ihn mehrere Reisen nach Los Angeles und England zu Hollywoodproduktionen von PDI, Disney und Sonypictures Imageworks. Sowohl während, als auch nach seinem Studium war er als Medienunternehmer tätig (blurmedia, Power-Toons) und produzierte, vermarktete eigene Produkte und Gestaltungen. Seit 2011 hat er eine Professur für Medienmanagement an der Cologne Business School und leitet den Fachbereich mit Schwerpunkt Crossmedia.

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Marcus Seibert
Drehbuchautor und Übersetzer

Marcus Seibert studierte Philosophie, Kunstgeschichte und Germanistik in Aachen, Köln und Paris. Hospitanz beim WDR-Fernsehspiel und WDR-Kinderfernsehen. Er schrieb das Drehbuch für den Graphic Novel Dokumentarfilm "Tigersprung" (2017, Preis: Goldene Kurbel 2018 und zweiter Publikumspreis beim Kölner Kurzfilmfestival 2018), für "Wir Monster" (mit Sebastian Ko, 2015) sowie diverse Seriendrehbücher, u.a. 50 Folgen "Lindenstraße". Außerdem schreibt er Hörspiele, Theaterstücke und Prosa. Diverse Printveröffentlichungen, u.a. Übersetzungen von Texten von Eric Rohmer, sowie von Raymond Depardons FotoFilm-Essay "Irrfahrt" (Band 19 der dfi-Buchreihe, Texte zum Dokumentarfilm). Er ist außerdem Mitherausgeber der Filmzeitschrift Revolver.

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Rasmus Sievers
Kameramann

Rasmus Sievers war in seiner Heimatstadt Hannover Teil einer lebendigen Filmszene, in der er bereits mehrere Kurzspielfilme realisierte. 2000 Auszeichnung mit dem Filmförderpreis des Landes Niedersachsen.

Bereits nach dem Zivildienst arbeitete er als Kameramann für diverse Film- und Fernsehproduktionen, wie dem NDR und der Deutschen Welle, sammelte gleichzeitig in Berlin Erfahrungen in der Kinofilmlandschaft als Kameraassistent. 2002 bis 2008 Studium an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam Babelsberg , Abschluss mit dem Diplom zum Kameramann. In dieser Zeit verbrachte er viel Zeit im Ausland, vorrangig Barcelona, wo er später seinen Abschlussfilm "Lá Última Calle" drehte. Zahlreiche Filmproduktionen mit Schwerpunkt Dokumentarfilm, überwiegend im Ausland, folgten.

2008 und 2012 Teilnahme am Berlinale Talent Campus, 2012 mit dem Film "White Lobster". Mittlerweile gibt er sein Wissen auch weiter wie an der Merz-Akademie in Stuttgart oder in der "Filmklasse Deutschland", in der die talentiertesten Nachwuchsfilmer Deutschlands zusammen kommen.

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Simone Stewens
Autorin / Geschäftsführung internationale filmschule Köln

Simone Stewens studierte Komparatistik, Neuere Deutsche Literatur und Romanistik in Bonn, München und Toulouse. Ab 1981 als freie Journalistin in verschiedenen Redaktionen (Politik, Gesellschaft, Kultur) des BR-Fernsehens, auch für HR, SDR, ZDF tätig. Sie ist Autorin/Regisseurin mehrerer hundert Beiträge und diverser dokumentarischer Formate. Es folgte der Wechsel in die Filmredaktion "Film und Teleclub" des BR. Moderatorin und Autorin des Magazins KinoKino, sowie zahlreicher filmkundlicher Dokumentationen u.a. Festivalberichterstattung aus Berlin, Cannes, Venedig, München und Hof. Seit 2002 Geschäftsführung ifs internationale filmschule köln gmbh

Erik Winker
Produzent (Corso Film)

Erik Winker studierte TV Production an der University of Manchester und Filmregie an der Kunsthochschule für Medien Köln und ist seit über 15 Jahren als Produzent und Regisseur tätig. Nach vier Jahren als Producer bei Lichtblick Film, gründete er gemeinsam mit zwei Partnern im Jahr 2008 die Produktionsfirma Hupe Film. Seit 2016 Fortführung der Firma unter dem neuen Namen Corso Film mit Büros in Köln und Stuttgart. Lehrbeauftragter für Dokumentarfilm an verschiedenen Hochschulen wie der HS Mainz und der ifs Köln; Tutor für internationale Workshops. Regelmäßiges Mitglied in Festival- und Förderjurys; Mitglied des Filmbüro NW und der deutschen Filmakademie.

Der von Corso Film betreute Dokumentarfilm von Carmen Losmann "Work Hard – Play Hard" gewann den Grimme Preis und 2011 drei Preise bei DOK Leipzig; der Film "Happy" von Caroline Genreith erhielt 2016 den Publikumspreis der Duisburger Filmwoche und den Dokumentarfilmpreis des Filmfestivals Bozen; der Film "15 Corners of the World" (2017, Regie: Zuzanna Solakiewicz) den Preis der Semaine de la Critique Locarno; die internationale Koproduktion von Bernadette Tuza-Ritter "A Woman Captured" 2018 wurde u.a. für den Europäischen Filmpreis nominiert.

Produzent weiterer Filme (Auswahl): "Searching Eva" (2018, Regie: Pia Hellenthal), "Therapie für Gangster" (2018, Regie: Sobo Swobodnik), "Erich und Schmitte - Entscheidend is am Beckenrand" (2017, Regie: Stefan Eisenburger), "Fighter" (2016, Regie: Susanne Binninger), "In der Schwebe" (2015), "Haymatloz - Exil in der Türkei" (2016, Regie Eren Önsöz.

Maxa Zoller
Festivalleitung IFFF Dortmund | Köln

Dr. Maxa Zoller ist die künstlerische Direktorin des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund | Köln. Sie arbeitet als freie Filmkuratorin u. a. für Art Basel und hat zahlreiche Experimentalfilmprogramme in der Tate Modern, der South London Gallery, no.w.here in London und im Münchener Filmmuseum gezeigt.
2014 kuratierte sie die Einzelausstellung von Anthony McCall im EYE Filmmuseum, Amsterdam. Maxa Zollers Interesse an den Übergängen von Kunst und Kino entwickelte sich aus ihrer Doktorarbeit, die sie 2008 am London Birkbeck College mit dem Titel "Places of Projection: Recontextualising the European Experimental Film Canon" unter Ian Christie und Laura Mulvey abschloss. Anschließend arbeitet sie als Dozentin für Kunst- und Filmtheorie und -geschichte am Londoner Goldsmiths College und Sotheby's Institute of Art und von 2015-2018 an der Amerikanischen Universität Kairo. In ihrer kuratorischen und akademischen Arbeit beschäftigt sie sich mit Themen wie Expanded Cinema, Film und Körper, Affekttheorie, Postkolonialismus, Postsozialismus und dem Hybridfilm. In ihren Publikationen bei MIT, IB Tauris, JRP-Ringier and Hatje Verlag widmet sich Maxa Zoller der geopolitischen Kontextanalyse von Experimentalfilm, zeitgenössischer Kunst und Theorie.

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